System-Virtualisierung mit Microsoft Hyper-V

Microsoft Hyper-V v3 ermöglicht es Unternehmen, diverse Gastbetriebssysteme auf Windows Server 2016 zu virtualisieren. Dazu stellt Hyper-V eine virtuelle Umgebung bereit, die als Hardware-Abstraktionsschicht auf die physikalische Hardware aufgesetzt wird. Hyper-V läuft mit der 64-Bit-Version von Windows Server 201 und setzt für den Betrieb eine CPU mit Intel VT bzw. AMD-V Erweiterungen voraus. Um den Hostserver noch ausfallsicherer zu machen, ist es möglich, den Hyper-V Hypervisor auf Server Core oder Nanoserver  (Optionen von Server 2016) zu installieren. Bei der Server-Core-Installation werden sämtliche GUI-Elemente und Funktionen nicht mit installiert, so dass diese Installation hohe Performance-Gewinne bietet.

Als Gastsystem kommen derzeit Windows Server 2008 bis 2016 und Suse Linux Enterprise Server 10 SP1 zum Einsatz. Diese können in der 32-Bit- oder 64-Bit-Version installiert werden. Andere Betriebssysteme können mit Legacy Treiber mit verringertem Funktionsumfang eingebunden werden.

Hyper-V Architektur

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